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Bioabfälle verwerten oder verbrennen?

Immer wieder wird sehr kontrovers über die Entsorgung der Bioabfälle gesprochen, wenn es um die Entscheidung zur Einführung einer möglichen Bioabfall-Getrenntsammlung geht. Erfolgt keine Getrenntsammlung, gehen die Bioabfälle (Rüst- und Speiseabfälle sowie teilweise auch Grünabfälle aus dem Garten) mit dem restlichen Abfall via Müllsack in die Kehrichtverbrennung. Aus dem Verbrennungsprozess kann Energie in Form von Wärme und Strom gewonnen werden. Mit einer Getrenntsammlung können die Bioabfälle einer kombinierten Vergärungs- und Kompostierungsanlage zugeführt werden. Dort entstehen aus den Abfällen Recyclingprodukte wie Kompost und eine Art landwirtschaftlicher Flüssigdünger sowie ein Biogas, welches aufbereitet als Fahrzeugtreibstoff oder elektrischer Strom und Wärme genutzt werden kann. Bezüglich der Gesamt-Ökobilanz kommt die Getrenntsammlung mit  kombinierter Vergärungs- und Kompostierung tendenziell besser weg als die Gesamtabfallentsorgung in der KVA. Doch letztlich spielen bei einer Gesamt-Ökobilanz immer der objektspezifischen/regionalen Bedingungen sowie die Definition der Systemgrenze bei solchen Betrachtungen eine grosse Rolle.

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Energieproduktion aus Küchenabfällen - Ein Vergleich der Vergärung mit der Verbrennung in KVA (Quelle: www.biogasmax.eu)
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Förderung umweltverträglicher Energieproduktion
(Quelle: www.medienmitteilungen.bs.ch)
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Biogene Abfälle stofflich und energetisch verwerten – kein Widerspruch
(Quelle: www.bfe.admin.ch)
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Ökologische und ökonomische Bewertung Bioabfallbehandlung macht Sinn
(Quelle: : www.bgkev.de)
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Die flüssige, strukturarme Biomasse wird bei 133°C bei 3 bar während 20 Minuten drucksterilisiert. Mit diesem speziellen Verfahren können einerseits eine Hygienisierung sowie andererseits eine Zellzerstörung zur optimalen Verstoff-wechselung und maximalen Biogasgewinnung in der nachfolgenden Vergärung sichergestellt werden.